Beim Hinspiel musste Baiertal stark geschwächt antreten, dieses Mal hat es die Dritte erwischt, die immerhin drei starke Spieler aus der Vierten rekrutieren konnte. So konnte in den Doppeln Georg Weickardt und Martin Czekalla nach fünf mühsamen Sätzen den ersten Punkt holen, während Christian Teuber und Josef Rein leider kein Rezept gegen das Doppel 1 fanden. Auch das Doppel 3 mit Reinhard Starke und Sebastian Laska spielte über fünf spannende Sätze, unterlag aber unglücklich 9:11. So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Einzel.
Im vorderen Paarkreuz bewiesen Christian und Georg Nervenstärke gegen die beiden Abwehrspieler, denn beide konnten jeweils im fünften Satz gewinnen. Es versprach ein langer Abend zu werden, denn um kurz nach 22 Uhr stand es nun 3:2 für die TTG. In der Mitte verloren Josef und Martin dann effizient in drei Sätzen, während Sebastian und Reinhard im hinteren Paarkreuz in fünf bzw. vier Sätzen die Walldorfer 5:4-Führung herstellten.
Erst um 23 Uhr wurden die zweiten Einzel begonnen. Leider war es diese Mal nur noch Martin vergönnt nach einer Zitterpartie im fünften Satz einen Punkt für Walldorf zu erspielen. Um 0:40 Uhr, also nach 4 Stunden und 10 Minuten war der letzte Ballwechsel gespielt und ging zu Gunsten der Gastgeber aus. Im Schlussdoppel war die TTG schon auf Erfolgskurs, leider floss es aber nicht mehr in die Wertung ein.
Zu allem Überfluss waren dann auch noch die Duschen kalt, wofür die freundliche gastgebende Mannschaft natürlich nichts konnte. Und auch beim Verlassen der Halle zeigte sich die Stadt Wiesloch nicht von einer einladenden Seite, denn die Straßenbeleuchtung war komplett ausgeschaltet. Sparmaßname? Da kamen Erinnerungen hoch, dass vor 3 Jahren, wo in nahezu jeder Halle aus Energiespargründen kalt geduscht werden musste, in der Halle des TTF Wiesloch die Druckspüler für die Toiletten mit Warmwasser versorgt wurden.
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Am 7.2. wartet gegen den Tabellenführer wieder eine Herausforderung.

