

Nach längerer Zeit hatte die Erste mal wieder für den Pokal gemeldet. Mangels Masse stand das Team direkt im Halbfinale, das als Teil des ‚Final Four‘ in Wiesloch ausgetragen wurde. Gegner war die DJK Dossenheim, die insbesondere wegen ihres Spitzenspielers Kühni als Favorit galt. Das Spiel begann aber sehr ausgeglichen, denn sowohl Jannis Grob gegen Brendle als auch Ralf Jung gegen Eufinger hatten Chancen, unser Team mit 2:0 in Führung zu bringen. Leider verlor Jannis 10:12 im Entscheidungssatz und Ralf nach 4 Sätzen, wovon 3 in der Verlängerung entschieden wurden. Jonah Brandt hatte dann erwartungsgemäß keine Chance gegen den fast 300 Punkte besseren Kühni, konnte die ersten beiden Sätze aber lange ausgeglichen halten und gewann auch einige sehenswerte Ballwechsel. Das Doppel, das Jannis und Jonah spielten, brachte dann leider schon die Entscheidung zugunsten von Dossenheim.
Der vollständige Spielbericht ist auf mytischtennis.de verfügbar.
Das war wieder ein langer Abend für die Dritte. Wenn man auf die einzelnen Sätze schaut, findet man 30, die mit nur 2 Punkten Differenz ausgingen. Auch ging es vier Mal in den fünften Satz, wobei in denen die Gastgeber die bessen Nerven oder das nötige Quentchen Glück hatten. Doch der Reihe nach:
Gegen das Doppel 1 konnten Markus Thome und Martin Czekalla immerhin einen Satz gewinnen. Besser lief es bei Bernd Meixner und Boris Stanojevic sowie Arno Jünger und Georg Weickardt, die jeweils in vier (wenn auch knappen) Sätzen gewannen.
Gegen den Vorletzten musste unbedingt ein Sieg her – auch ohne Jochen Apel, der verletzt pausieren musste. Im Vorfeld war bekannt, dass auch Mühlhausen nicht komplett antreten wird, dass dann aber 4(!) Ersatzspieler, teils aus der Kreisklasse, in die Halle kamen, war doch überraschend. Damit war der notwendige Sieg praktisch schon gesichert. Mit dieser beruhigenden Aussicht wurden dann erstmals 2 Doppel durch Mendel/Grob und Jung/Jung gewonnen.
Hoch motiviert fuhr die Vierte zum Tabellennachbarn nach Dielheim. Unser zusammen 150 Jahre altes Doppel mit Josef Rein und Hans-Peter Torfels konnte gegen das Dielheimer Spitzendoppel ein paar knappe Sätze abliefern, ein Punktgewinn war aber nicht drin. Deutlich besser konnten Sebastian Laska und Martin Czekalla ihre Gegner in Schach halten. Besonders spannend machten es Jochen Koppert und Thomas Bräuninger, die den zweiten, vierten und schließlich auch fünften Satz gewannen. So ging es mit 2:1 in die Einzel.
Die Dritte hatte sich mehr erhofft gegen den Tabellenführer. Viele Spiele verliefen äußerst knapp und drei wurden durch einen Kantenball beendet. Schon im Doppel mussten Bernd Meixner und Maxim Knaub nach fünf Sätzen ihren Gegnern gratulieren. Auch Markus Thome und Steffen Siegemund konnten nur knappe, sehenswerte Sätze zeigen, so dass die Gäste mit 2:0 in Führung gingen. Nach einem verlorenen Eingewöhnungssatz konnten Arno Jünger und Georg Weickardt dann auf 1:2 aus Walldorfer Sicht verkürzen.
Wieder einmal gab es in Buchen nichts zu holen. Die Chancen waren eh nochmal geringer, da Jochen Apel aufgrund seiner am Vortag erlittenen Ellbogenverletzung nicht voll einsatzfähig war und sein 2. Spiel schenken musste.
Nach den Doppeln und Jochens Niederlage stand es schnell 3:0 für die Gastgeber ehe Christoph Mendel nach 2:0-Satzführung 16:14 im Fünften gewann. Leider unterlagen dann Ralf Jung und Jannis Grob jeweils in 4 Sätzen, so dass bei 5:1 das Spiel eigentlich schon fast verloren war.
Endlich der 1. Sieg! Der war allerdings auch eingeplant und notwendig, um eine Chance auf einen Nichtabstiegsplatz zu haben. Der Tabellenletzte trat wie meistens bisher ohne Nummer 1 an, so dass unser Team erstmals in dieser Runde nach TTR-Punkten Favorit war. Mendel/Grob gelang dann auch der erste Doppelgewinn dieser Runde während Apel/Jung knapp in fünf Sätzen verloren. Jochen Apel verteidigte nach Christoph Mendels Niederlage das Unentschieden durch einen ungefährdeten 3-Satz-Sieg. Glücklicherweise konnte er trotz einer im zweiten Satz aufgetretenen Ellbogenverletzung sein Spiel sicher nach Hause bringen.
Beim Titelfavoriten, der um das 15-jährige Eigengewächs und Schüler-Nationalkaderspieler Jannis Würzberger, eine schlagkräftige Mannschaft mit tschechischen und slowakischen Spielern aufgebaut hat, war klar, dass jeder Satzgewinn ein Erfolg ist. Dies gelang zunächst nur Christoph Mendel bei seiner 4-Satz-Niederlage gegen ebendiesen Würzberger. Doch im zweiten Durchgang war Jochen Apel knapp davor sogar einen Punkt zu holen: 9:9 stand es im Entscheidungssatz, bevor sich der favorisierte Abwehrspieler leider doch durchsetzen konnte.
Bei diesem Ausflug in den Main-Tauber-Kreis standen 2,5 Stunden Fahrzeit 95 Minuten Spielzeit gegenüber.
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