Mit großem Anlauf in die Sommerferien wurde mit einer speziellen Trainingsaufgabe das Ballgefühl, die Flugbahnbeobachtung und die Beinarbeit intensiv gefördert. Außerdem kam noch eine Schlagtechnik hinzu, die für Angriffsspieler seltener angewendet wird: Schupfballabwehr auf Topspin. Der Aufschläger war der Angriffsspieler, der Rückschläger der Abwehrspieler. Der Angriffsspieler spielte einen Topspin und einen kurzen Schupfball im Wechsel, während der Abwehrspieler weit hinter der Platte den Topspin mit einem Abwehrschupfball retournierte und anschließend den kurzen Schupfball ganz vorne über der Platte zurückschupfte. Schlagtechnisch lag der Fokus beim Topspin auf die ausgeprägte Rumpfdrehung sowie der Hubbewegung durch die Kniebeugung. Die Schlagbewegung des Abwehrschupfballs seitlich des Körpers mit dosierter Oberkörperdrehung und der Schlaghandbewegung nach unten war für einige Angriffsspieler ungewohnt.
Doch die Entwicklung der Leistungsjugend war sogar im Verlauf des Trainings schön zu beobachten. Mit fokussiertem Wettkampftraining und Rumpfmuskulaturtraining endete das Leistungstraining.

