

Gut aufgewärmt bereitete sich die 1. Jugend auf ihren letzten Groß-Spieltag der Saison am 25. April (in Walldorf) vor. So profitierten alle Trainingsteilnehmer von der Vorbereitung. Denn es wurde ein Wettkampftraining veranstaltet, bei dem sich jeder einen Gegner suchte. Jeder Spieler von erhielt vom Trainer eine individuelle Strategievorgabe, die er versuchen musste umzusetzen, z. B. den Gegner nur in die Rückhand anzuspielen, oder immer nur parallel zu spielen, oder Schnitt- bzw. Tempowechsel vornehmen. Damit konzentrierten sich die Spieler sehr stark auf die verschiedensten Strategieelemente, was die Wettkampfintelligenz und den kreativen Geiste förderte.
Im aufgewärmten Zustand begann das Training mit der „Falkenberg-Übung“ zum Aktivieren der Beinarbeit und des Schlagrhythmus. Danach folgte das oft vernachlässigte Training des Schupfballs, der mit der Übung „Mitte-Ecke“ den passenden Anspruch erfüllte.
So, nun lag der Fokus darin, sich die Schlagbewegung beim Topspin bewusst zu machen. Das gelingt am besten durch eine konzentrierte Eigenbeobachtung. Die wurde gefördert, indem der Topspin zuerst mit der eigenen Schlaghand ausgeführt wurde (die meisten sind Rechtshänder) und anschließend mit der anderen Schlaghand, d.h. die Rechtshänder mussten den Schläger in die linke Hand nehmen. Durch diesen erzwungenen Konzentrationsschub entwickelt sich die Schlagtechnik besonders intensiv.
Zum Abschluss wurde der Topspin im Wettkampfmodus angewendet. Jetzt beginnen die Osterferien, die zur Regeneration genutzt werden.
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Mit Sidesteps in tiefer Stellung wärmten sich die Jungs auf. Danach war der "Spielzug" das betrachtete Thema: Ein Spielzug, mit dem der eigene Punkt vorbereitet und ohne Fehler sicher vollendet wird, möchte jeder leistungsorientierte Spieler „drauf haben“. Das geht nur durch häufiges Anwenden im Training. So trainierten die Spieler nach ihrem Aufschlag einen kontrollierten Angriffsschlag in den Wechselpunkt des Gegners, um dessen Rückschlag ohne große Ausholbewegung mit explosiver Beschleunigung in kompakter Körperhaltung über das Netz zu schmettern. Dazu achteten sie auf blitzschnelle Beinarbeit, um mit der Vorhand sehr nah im Ball zu stehen. Das trainierten sie mit ihren Partnern sowie am Ballroboter.
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Um erfolgreiche Tischtennisspiele zu bestreiten, ist die Disziplin sehr entscheidend. Sie muss zum einen dafür sorgen, die eigenen Konzentrations-, Motivations- und Selbstsicherheitsrituale umzusetzen. Zum anderen hat die eigene Disziplin dafür zu sorgen, die selbst überlegte oder vom Coach vorgeschlagene Spielstrategie konsequent umzusetzen.
Das wurde durch verschiedene Trainingsideen geübt und im Wettkampfmodus und vielen Partnerwechsel angewendet.
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Schlagtechnik, Beinarbeit und Kondition wurde am Ballroboter mit einer speziellen Spielzugübung mittels 4 verschiedenen Ballauswürfen trainiert. Die Sportler waren nach einer Sequenz am Ballroboter stark beansprucht und benötigten eine Trinkpause, auch zum Durchatmen.
Parallel dazu konzentrierten sich die Spieler an den Tischen auf Blockbällen mit Tempowechsel. Der erste Blockball wurde fest gespielt, beim zweiten Blockball wurde durch eine kleine Rückwärtsbewegung beim Balltreffpunkt das Tempo herausgenommen. Der Angriffsspieler spielte den langsamen sowie den schnellen Blockball mit einem Topspin wechselweise mit der Vor- und Rückhand. Durch diese wiederkehrenden Schlagwiederholungen musste sehr genau die Ballgeschwindigkeit eingeschätzt werden, die entsprechend dem Tempowechsel stark variierte.
Nach diesen anspruchsvollen Übungen hatten sich die Leistungssportler nach dem üblichen Bauchmuskelaufbautraining das Trainingsende verdient.
Ein Tag vor dem nächsten Großkampftag der 1. Jugend in Korntal bereiteten sich die jugendlichen Leistungsträger entsprechend vor. Verdeckte Rotationswechsel zur Angriffsvorbereitung, Aufschlag-Rückschlagtraining, Angriffseröffnung und regelmäßige Übungen standen auf dem Programm. So können die Platzierungsspiele gut vorbereitet angegangen werden.
Vom Schnittwechsel beim Schupfen, einem impulsiven Topspin, einem „Abstauber“-Schmetterball oder einem aggressiven sowie einem defensiven Blockball wurden heute viele Elemente vereint. So begann das Training mit einigen Spielzügen an den Tischen mit häufigen Partnerwechsel sowie am Ballroboter und endete im anzuwendenden Wettkampfmodus.
Zur Vorbereitung auf den Großkampftag der 1. Jugend am 01. Februar wurde diesmal nicht bis zur völligen Erschöpfung trainiert. Statt dessen wurden Schlagformen gefestigt, Kontrollschläge angewendet und kleine Wettkampfserien gespielt. Jetzt kann die Herausforderung gegen hochklassige Mannschaften angegangen werden.
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Viele Kinder haben erfolgreich bei der Kooperation Schule-Verein angefangen und möchten nun weiter Tischtennis trainieren. Nun suchen wir Unterstützung beim Kinder-Training.
Weitere Fragen beantworten gern unsere Jugendwarte. Bei Interesse kann man auch gern zu den Trainingszeiten vorbeikommen.
"Da1-H": Damen1-Heimspiel,
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